Warum man eine Umkehrosmoseanlage kaufen sollte

Sie haben sich etwas informiert oder sind zufällig über das Thema Umkehrosmose gestolpert und fragen sich nun, ob sich ein Kauf einer Umkehrosmose-Anlage überhaupt lohnt? Sie wissen nicht welche Modell das richtige für Sie ist und in welcher Preisklasse Sie sich umschauen sollten? Dann sind Sie hier genau richtig!

Wir informieren Sie hier ganz unverbindlich, auf was es beim Kauf einer Umkehrosmose-Anlage ankommt. Dabei widmen wir uns nicht nur den käuflich erhältlichen Produkten zu, sondern wollen Ihnen auch das Hintergrundwissen rund um die Wasseraufbereitung mit an die Hand geben.

„Tausende haben ohne Liebe gelebt, aber keiner ohne Wasser.“ (W. H. Auden)

Auf der Seite wollen wir dabei die zwei folgende Themenbereiche abdecken: Der Kauf einer Umkehrosmose-Anlage für die Trinkwasseraufbereitung als auch eine Anlage für das Aquarium. Wählen Sie nachfolgend aus, für welchen Zweck Sie eine Umkehrosmose-Anlage erwerben möchten:

Umkehrosmoseanlage für Ihren Zweck

Wählen Sie nachfolgend aus, für welchen Zweck Sie die Umkehrosmoseanlage kaufen wollen.

Warum Umkehrosmose?

Vor dem Kauf einer Umkehrosmoseanlage sollte man sich erst einmal generell mit den Verfahren zur Reinigung und Aufbereitung von Wasser beschäftigen. Darunter zählen beispielsweise:

  • Sedimentation
  • Flockung
  • Filtration
  • Membranverfahren
  • Adsorption
  • Entsäuerung/Enthärtung
  • Ionenaustausch
  • Desinfektion

Je nach genauer Ausgangslage, ist das eine oder das andere Verfahren am vielversprechendsten. Bei der privaten Trinkwasseraufbereitung sind vor allem Membranverfahren häufig anzutreffen. Zu diesen Membranverfahren gehörten beispielsweise:

  • Mikrofiltration
  • Ultrafiltration
  • Nanofiltration
  • Dialyse
  • Umkehrosmose

Wie man im nachfolgenden Schaubild im Vergleich der verschiedenen Membranverfahren sieht, ist die Umkehrosmose das Verfahren, dass auch noch das kleinste Partikel abscheiden kann. Damit eignet sich eine Umkehrosmoseanlage beispielsweise auch dafür, kleinste Medikamentenrückstände aus dem Wasser zu entfernen.

Membranverfahren in der Übersicht
In Anlehnung an GROHMANN, Andreas Nikolaos, et al. Wasser: Chemie, Mikrobiologie und nachhaltige Nutzung. Walter de Gruyter, 2011, S. 279, nach Gimpel und Lipp, 1987.

Vorteile und Nachteile einer Umkehrosmoseanlage im Vergleich

Natürlich bietet der Kauf einer Umkehrosmoseanlage nicht nur Vorteile. Nachfolgend haben wir deshalb für Sie die Vorteile und Nachteile einer Umkehrosmoseanlage in einer leicht überschaubaren Übersicht dargestellt.

Vorteile Nachteile
nahezu 100% reines und sauberes Wasser hohe Anschaffungskosten, je nach Qualität der Umkehrosmoseanlage
leichte Installation der Anlage Wartungsaufwand und Wartungskosten
kein Zeitaufwand für den Kauf von Wasser Trinkwasserproduktion braucht Zeit
kein Aufwand für den Transport des gekauften Wassers höherer Wasserverbrauch
bessere Ökobilanz

Häufig gestellte Fragen rund um Umkehrosmoseanlagen

Nachfolgend einige der oft gefragten Fragen rund um Umkehrosmoseanlagen, mitsamt den Antworten dazu.

Kommen Umkehrosmose-Anlagen auch in Kläranlagen zum Einsatz?

Man darf sich ja bei den ganzen Vorteilen der Umkehrosmoseanlagen fragen, warum die Umkehrosmose nicht schon in Kläranlagen nicht angewandt wird. Dort könnte sie in einer vierten Reinigungsstufe Mikroschadstoffe, wie beispielsweise Medikamentenreste, Hormone, Röntgenkontrastmittel und ähnliche Stoffe eliminieren. Und tatsächlich führt Ralf Bertling von Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT als ein wirksames Membrantrennverfahren die Umkehrosmose in einer kurzen Abhandlung der vierten Reinigungsstufe auf. Allerdings verweist er auch darauf, dass die Umkehrosmose für ganze Kläranlagen aktuell noch nicht wirtschaftlich genug wäre.